"Für uns Indianer gibt es nur die Pfeife, den Erdboden, auf dem wir sitzen, und den offenen Himmel. Der Geist ist überall. ...
Der Rauch aus der Pfeife steigt ... geradewegs nach oben zur Welt der Geister. Es ist ein Auf und Ab. Kraft fließt durch den Rauch, durch das Pfeifenrohr zu uns herab. Du spürst diese Kraft, wenn du die Pfeife hältst; sie bewegt sich von der Pfeife geradewegs in deinen Körper. ...
Diese Pfeife ist kein gewöhnlicher Gegenstand; sie lebt."(1)



Sunny (61), mit indianischem Namen Mah Pito (Blaue Wolke), ist seit mehr als 40 Jahre traditioneller Pfeifenmacher der Oglala.
Von ihm erfuhren wir viel über die spirituelle Bedeutung der Pfeife. Bei einem Rundgang konnten wir uns überzeugen, daß er auch heute noch in Handarbeit aus dem roten Pfeifenstein (Catlinit) die Pfeifenköpfe schnitzt, und wie seit altersher aus Eschenholz die Schäfte fertigt.
Voller Stolz präsentierte er uns seine Verkaufsaustellung fertiger Pfeifen. Sein Lieblingsobjekt ziert ein kunstvoll geschnitzter Pferdekopf.

Zm ersten Mal konnten wir uns von der außerordentlichen Gastfreundschaft der Indianer überzeugen.
Wie selbstverständlich erwartete uns nach dem Rundgang ein köstlicher indianischer Eintopf nebst heißem Kaffee.




Im Gedächtnis an Crazy Horse gestalteter Pfeifenkopf
in der Form eines Pferdes.




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